[Wettkampf] Mein Halbmarathon in Eibenstock 18.09.21 – Dreitalsperren- Marathon

Hey, Oh man was ein Tag!!

Heute möchte ich euch einen Beitrag zu den Erlebnissen beim Dreitalspreen- Marathon in Eibenstock geben

Gestern wollte ich noch absagen. Gestern Abend hatte ich einen erfolgreichen und sehr schönen Abend. Aber der Plan mit dem Halbmarathon in Eibenstock ( Dreitalsperrenmarathon )erstand spontan im Urlaub im Sommer als wir an der Talsperre spazieren waren. Ich habe die letzten 2 Jahre nichts weiter gemacht, 1 max ,2 mal die Woche 5-10 km gelaufen, wenn es mal viel war 13 km. Und dann heute der geplante Halbmarathon. Ich zweifelte, zumal ich wusste er wird hart. Wird der Marathon nicht als der Schwerste in Deutschland bezeichnet. Ich freute mich aber auch, mal wieder loszukommen. Ok also los. Plan in 4 Stunden im Ziel sein, nicht übertreiben, genießen und gesund bleiben. Vor Ort heute Morgen war alles richtig gut organisiert, gab es ja noch Marathon, 8 km, 100 km, 50 km, 30 km Radstrecke. Mit dem Rad, bei den Bergen 100 km, alter Schwede. An alle die im Rad gestartet sind oder sich dem Marathon entgegengestellt haben, kann ich nur meinen größten Respekt aussprechen. #runforalex war das Motto. Einem Schicksal, welches sich letztes Jahr ereignet hat. Dieses Jahr stand Sicherheit damit an oberster Stelle, noch mehr wie sonst auch schon.

Wir waren viel zu früh. Egal, die Zeit nutzen wir um virtuell durch die Luft zu spacen und festzustellen, dass ich am Körpergefühl arbeiten muss 😁🙈. Neben der Organisation, die man wirklich positiv hervorheben muss, waren alle sehr, sehr lieb, freundlich und haben ihr Bestes gegeben. Ein Wettkampf, welcher mehr als zu empfehlen ist. Mein persönlicher Liebling bleibt aber der #döbelnerhalbmarathon als Landschaftslauf. Auch Aussteller gab es vor Ort, leckeres Essen und ein Glücksrad, welches uns Glück gebracht hat.

So nun zu meinem Lauf. Die ersten 10 km liefen Top, ging ja, nachdem es etwa 3 km bergauf ging auch etwa 7 km bergab, was bedeutete, dass wir die wieder hoch mussten. Es war eine tolle Landschaft. Ab Kilometer 10 ging es dann ständig auf und ab, was bei mir enorm an den Kräften zog und bis km 14 ging das auch noch recht gut. Die letzten 7 km wurden mit jedem Kilometer härter. Ich spürte mein Nicht-Trainiert sein. Mein Magen streikte auch kurz und die letzten 4,5 km ging es nur noch Berg hoch. Für mich mega hart. Aber als wir in die Talsperre Eibenstock einliefen, kullerten bei mir das erste Mal die Tränen. Ich kämpfte und wusste ich schaff das Ziel, selbst wenn ich nur noch laufe unter 3 Stunden. Die Erinnerungen an den Urlaub kamen hoch. Stück weit rannte ich dann auch immer wieder, oder sollte ich schwankte sagen. Egal. Push eingeschmissen, neue Energie und dann lief es 2 km schleppend, aber es lief. Die letzten 2 bin ich mehr gegangen als gelaufen, der Anstieg war einfach echt zu hart. Die letzten 350 m bin ich aber gerannt und die letzten 80 m gesprintet. Im Ziel in die Arme von Andre. Ich hätte heulen können vor Freude. Auf der Tafel stand 2:10:30. Das hieß 27. Platz bei den Frauen und 4.in meiner Altersklasse. Was zeigt wie anspruchsvoll die Strecke doch ist. Die ersten 3 Frauen liefen wahnsinnig unter 2 Stunden ins Ziel, das ist so mega krass. Ich werde dort nochmal Laufen, aber vorher trainieren. Mein Körper ist alle, ich merke den Muskelkater jetzt schon, hab im Auto geschlafen. Zum Glück ist Andre gefahren. Jetzt eine Wanne mit deepblue Öl und später fett, lecker Spaghetti essen und die Geschehnisse verarbeiten. Für mich und meinen derzeitigen Trainingszustand ist die Zeit mega und ein klein bisschen doller Stolz bin ich auf die Leistung auch. Vielen Dank an die Organisatoren und Teilnehmer, die dieses Event so einzigartig gemacht haben und danke an Andre der geduldig gewartet hat.

LG Jule

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